THE WAR IS OVER
Wenn du deiner Wahrheit folgst und alles verlierst, was du liebst…
Eine Geschichte darüber, was passiert, wenn Wahrheit Zugehörigkeit kostet.
Wenn du deiner Wahrheit folgst und alles verlierst, was du liebst…
Eine Geschichte darüber, was passiert, wenn Wahrheit Zugehörigkeit kostet.
Eine Wahl, die keine ist.
Mit 20 Jahren stand ich vor der schwersten Wahl meines Lebens: Bleiben und mich selbst verlieren – oder gehen und die Menschen verlieren, die ich liebe.
Ich bin gegangen. Nicht, weil ich es wollte. Sondern weil ich nicht anders konnte. Die Frage, ob ich das durfte, hat mich viele Jahre begleitet und auch die Schuld, die daraus entstanden ist. Ich kenne Krieg, der entsteht, wenn Wahrheit und Zugehörigkeit nicht zusammenpassen.
Ich kann die Welt im Außen nicht retten. Das einzige Feld, auf dem ich wirklich handlungsfähig bin: mein eigenes Leben.
The War Is Over ist kein Zielzustand. Es ist ein Prozess.
Ein langsames Herauslösen aus Schuld, Angst und alten Prägungen.
Wenn du hier bist, suchst du vielleicht keine schnellen Antworten. Sondern den Mut, deiner eigenen Wahrheit nicht länger auszuweichen.
Was passiert mit einem Menschen, wenn Wahrheit und Zugehörigkeit unvereinbar werden?
Jeff Forster
"Leiden setzt ein, wenn wir das Leben bekämpfen wie es ist."
Das Buch
Johanna wächst als Zeugin Jehovas auf. Die Regeln ihres Gottes sind streng. Sie tut, was man von ihr erwartet und versucht, eine gute Christin zu sein. Doch ein Teil ihres Herzens bleibt unangepasst und rebellisch. Als sie sich in ein Mädchen verliebt, gerät sie schließlich in einen emotionalen Konflikt, der sich immer mehr ausweitet – bis sie innerlich fast zerbricht und das Richtige tut: radikal aussteigen.
Aber der Kampf ist damit nicht vorbei: Sie verliert ihre Familie, Freunde, lässt alles zurück. Sie ist auf sich allein gestellt. Vor ihr liegt eine lange Zeit des Ringens um innere Freiheit, erfüllende Liebe und ein authentisches Leben. Als ihr Vater viele Jahre später plötzlich im Sterben liegt, hält Johanna seine Hand.
„Ich war von Kindesbeinen an in eine Welt gebettet, die mich anders haben wollte, als ich war. Um meinen eigenen Weg finden und gehen zu können, musste ich kämpfen. Also kämpfte ich, vor allem darum, mich selbst so zu akzeptieren, wie ich bin.“
The „War Is Over“ ist keine Befreiungsgeschichte.
Es ist eine Geschichte über den Preis der Freiheit.
Der Blog
Ein Buch entsteht selten aus einem spontanen Impuls.
Meist ist es das Ergebnis eines langen inneren Weges.
Hinter jedem Kapitel dieses Buches steht ein Impuls, eine Entwicklung und ein Aspekt unseres Menschseins. Ich möchte tiefer einsteigen und sichtbar machen, was diese Impulse für mich persönlich bedeuten. Zugleich möchte ich Räume öffnen – für Austausch, für Einordnung und für ein größeres Verständnis der Erfahrungen, die wir machen und oft lange mit uns tragen.
Ich nehme dich mit in die Gedanken hinter dem Buch, den Kapiteln und meiner Geschichte. Nicht, um sie zu erklären oder zu deuten, sondern um sie zugänglich zu machen. Denn meine Geschichte ist nicht nur meine. Sie berührt etwas Grundsätzliches: unser Menschsein mit all seinen Irrungen, Brüchen und Herausforderungen.
Vielleicht erkennst du dich an der einen oder anderen Stelle wieder. Vielleicht hilft dir das, deine eigenen Erfahrungen neu einzuordnen – und Schritt für Schritt mehr Frieden mit dir selbst zu schließen.
Die Autorin
Das einschneidendste Erlebnis meines Lebens ist der Verlust meiner Familie. Papa, Mama, Bruder, Neffe, Nichte, Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins – die Menschen, die lange mein Zentrum waren. Das, wofür ich vor vielen Jahren noch alles gegeben hätte, gehört heute nicht mehr zu meinem Leben. Bis heute weiß ich nicht, wie ein gutes Leben ohne Familie aussieht. Aber ich lerne – Schritt für Schritt –, mit diesem Verlust zu leben und ihm einen Platz zu geben.
Ich habe meine Familie nicht durch einen Unfall verloren. Nicht durch eine Tat, die unverzeihlich wäre. Sondern, weil ich einen anderen Weg gehen musste als den, der für mich vorgesehen war. Ich verlor etwas sehr Wertvolles, weil ich begann, meine eigene Geschichte zu schreiben.
Ob ein solcher Schritt ohne inneren Kampf möglich ist, bezweifle ich. Manchmal ist Kampf das Einzige, was uns bleibt, um uns aus Strukturen zu lösen, die uns nicht guttun. Und doch habe ich viele Jahre später erkannt, dass ich weiterkämpfte – obwohl ich längst in Sicherheit war.
Irgendwann verlagerte sich der Fokus. Es ging nicht mehr um Akzeptanz im Außen, sondern um die eigene, uneingeschränkte Annahme meiner selbst. So, wie ich bin.
Der Krieg endete nicht abrupt. Er wurde leiser, weil ich begann, mir selbst ehrlich zu begegnen. Vielleicht waren meine Startbedingungen nicht die leichtesten. Aber ich werde niemals aufgeben, meinen eigenen Weg in Richtung Glück zu gehen.
Kommst du mit?
Johanna Eva Pardo
Forscherin, Autorin & Comedian für inneren und gesellschaftlichen Wandel